Aktuelles

Diese 7 Männer entscheiden den GEMA-Musikautorenpreis

Für die Kategorie Komposition Experiment/Stimme ist Helmut Oehring dabei, der einer von zwei Sprechern der Jury ist. Der Komponist, Gitarrist, Regisseur und Autor war Meisterschüler von Georg Katzer an der Akademie der Künste in Berlin.

„Die Sitzungen der Jury sind sehr intensiv, wir widmen uns der Arbeit mit großer Ernsthaftigkeit und Hingabe. Denn in jedem der Werke von Kolleginnen und Kollegen steckt große Wucht. Diese erschüttern emotional und beanspruchen intellektuell“, so Oehring. Auch Simon Müller-Lerch, als Sera Finale selbst im Hip-Hop aktiv, ist in diesem Jahr Sprecher der Jury. Er schreibt unter anderem Songtexte für Udo Lindenberg, Adel Tawil sowie Deichkind und ist Experte für die Kategorie Text/Hip-Hop. „Bei der Beurteilung steht der Text im Vordergrund, die lyrische Schaffenskraft“, so Sera Finale.

Aus der Kategorie Komposition Rock/Metal ist René Berthiaume als Juror dabei, Mitbegründer und Songwriter der international erfolgreichen Band Equilibrium. „Ich bin sehr stolz, gerade zum Jubiläum ein Teil der Jury sein zu dürfen“, sagt er. Experte für die Kategorie Text/Pop wiederum ist Axel Bosse. Als Sänger und Songschreiber landete er mit dem Album „Engtanz“ 2016 einen Nummer-Eins-Hit. „Ich mag das immer gerne, wenn Leute, die meistens hinter den Kulissen für andere schreiben, auf der Bühne stehen und sich Applaus abholen“, sagt er.

Für die Kategorie Komposition Dance/Electro sitzt Robert Koch im Gremium. Aktuell untermalt seine Musik US-Serien wie „How to Get Away with Murder“ oder „The Blacklist“, außerdem produziert er Marteria, Max Mutzke und Casper. „Der Preis ist wichtig, weil die sonst nicht unbedingt im Rampenlicht stehenden Autoren geehrt werden“, sagt Koch.

Ralf Wengenmayr hat unter anderem die Musik zu „Der Schuh des Manitu“ oder „Wickie und die starken Männer“ geschrieben. Er vervollständigt die Jury in der Kategorie Komposition Audiovisuelle Medien. „Ich bewerte die Musik anhand der künstlerischen Qualität und des bisherigen kreativen Schaffens des Künstlers.“

Prof. Wolfgang Motz wiederum ist als Experte für die Kategorie Solo/Konzert dabei. Motz dirigiert Ensembles und Orchesterwerke bei internationalen Festivals. Er hat in elektronischen Studios in Europa gearbeitet. „Es gibt Musik für den Bauch, den Kopf und das Herz – so viele Facetten von Musik, die auch und vor allem durch den Deutschen Musikautorenpreis widergespiegelt und nun schon zum zehnten Mal gewürdigt werden“, sagt der Pionier der Computermusik.

Unser Foto zeigt v.l.: Ralf Wengenmayr, Prof. Wolfgang Motz, Helmut Oehring, Sera Finale, Axel Bosse, Robert Koch, René Berthiaume.
Fotocredit: Sebastian Linder


 Kommentare